KirchhofBrunch mit der band brassmixx

Im Juni begeht der Förderverein Flemsdorfer Kirche e.V. seinen ersten Geburtstag.
Zum Geburtstag laden wir Sie ein, sich am 15. Juni um 11.00 Uhr auf eine Landpartie zur Kirche nach Flemsdorf zu begeben, mit Picknick-Korb und guter Laune zum ersten KirchhofBrunch! Wir erwarten Sie auf der Wiese hinter der Kirche unter Schatten spendenden Bäumen mit der Band BRASSMIXX, deren Mitglieder sich selbst als die 8 verrückten Blechbläser bezeichnen.
Kennen Sie das: bei anderen Picknicks schaut man immer etwas neugierig auf die Köstlichkeiten der Nachbardecke und fragt sich, was das wohl Leckeres ist. Wir wollen Sie an diesen fremden Köstlichkeiten teilhaben lassen und bitten Sie, Ihre mitgebrachten Picknickspeisen auf einem großen gemeinsamen Buffet zur Verfügung zu stellen. S
Getränke werden vom Förderverein angeboten. Eintritt: 8 €,
Vorverkauf über foerderverein@flemsdorf.de

Die Veranstaltungen werden von Holger Müller-Brandes (erwachsen glauben) und Thomas Dietz ( Pfarrer im Sprengel Schönfeld) durchgeführt.

Neue Ausstellung in der St. Katharinenkirche in Schwedt

„Voll der Osten“
Es gibt nicht viel, wovon der Berliner Fotograf Harald Hauswald begeistert ist. Von diesem Titel der Ausstellung schon. Auf 20 Tafeln werden rund 100 Fotos von ihm gezeigt, die im Alltag der DDR entstanden sind. In den achtziger Jahren zog Harald Hauswald durch Ost-Berlin und fotografierte, was ihm vor die Linse kam. Er knipste, was andere Fotografen übersahen oder für uninteressant hielten: Kleine Szenen des Alltags, einsame und alte Menschen, verliebte junge Pärchen, Rocker, Hooligans und junge Leute, die sich in der Kirche für Frieden und Umweltschutz einsetzten. „Im Mittelpunkt steht der Mensch“ hatte einer der Grundsätze des Sozialistischen Realismus gelautet. Harald Hauswald verwirklichte diesen Anspruch auf ganz eigene Weise. Dafür bekam er keinen staatlichen Kunstpreis, sondern Ärger mit den SED-Behörden und der Stasi. Natürlich fotografierte Harald Hauswald auch verfallene Fassaden, verkommene Eckkneipen und Schlangen vor Lebensmittelläden. Dennoch war seine Fotografie eine Liebeserklärung an die Menschen in der DDR.
Der Historiker und Buchautor Stefan Wolle, der ebenfalls in der DDR groß geworden ist, hat zu den Bildern Texte geschrieben.
Darüber hinaus wurden 18 Videointerviews gedreht, in denen der Fotograf darüber berichtet, wie das jeweils zentrale Foto einer jeden Tafel entstanden ist. Diese Videos können per QR-Code in der Ausstellung abgerufen werden.
Die Ausstellung ist ein Projekt der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Harald Hauswald ist Mitinitiator der OSTKREUZ Agentur der Fotografen, die 1990 von sieben ostdeutschen Fotografinnen und Fotografen in Paris gegründet wurde. Heute zählt sie 22 Mitglieder und gilt als das renommierteste Fotografenkollektiv Deutschlands.

Die Ausstellung wird vom 14. April 2019 an bis Mitte Juli in der St. Katharinenkirche gezeigt.

Christiane Köhler